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Feueralarm! - ÜBUNG!
Es geschah an einem der letzten
schönen Tage im Mai. In der alten Retourenstelle im Gebäude 3 gab es in
den Nachmittagsstunden einen Probefeueralarm. Nach fast einem Jahrzehnt
(!) eine sicherlich sinnvolle Veranstaltung.
Und - wie ist es abgelaufen?
Wenn man davon absieht,
dass
böse Zungen behaupten es seien an diesem Tag schon mittags Kolleginnen
nach Hause geschickt worden, weil es angeblich nicht soviel zu tun gab;
wenn es nicht so schlimm ist, dass in der Abteilung Kundenreklamation im 1.
Stock der Alarm gar nicht erst gehört wurde und nur durch Zufall von einem
vorbeikommenden Kollegen den ca. 25 ahnungslosen Kolleginnen mitgeteilt
wurde, dass sie gleich brennen,
natürlich nur übungsmäßig; wenn man
jetzt noch etwas großzügig ist und es
nicht für nennenswert hält, dass auch in
der Abtlg. Prüfraum im Keller kein Alarm ankam und die über 20
KollegInnen dort auch nur per Zufall alarmiert wurden und die Heiligen Hallen
verließen, ja also wenn man das alles nicht
so hoch ansetzt und nun noch ein Auge zudrückt, das beim Passieren des
Tor 2 beim Pförtner nur eine einzige Abtlg. das rote Kärtchen auf Grün
gedreht hat, ja also dann kann man sicherlich von einer erfolgreichen
Räumungsübung sprechen. Es ist doch
erfolgreich, dass von den 150 bis 200 beteiligten Beschäftigten in einem
Ernstfall höchstens so um die 50 tot oder schwer verletzt gewesen
wären!??!?? Und weil die Hamburger Feuerwehr beim ECHTEN Feuer in der HEW
Retourenstelle schon über 20 Min. gebraucht hat, um am Einsatzort zu
seien, sind die Abmeldekärtchen beim Pförtner doch wirklich
überflüssig??!??!
Und wenn nun alles so gut gelaufen
ist, dann muss auch niemand mehr mit den Beteiligten über die Übung
sprechen! Und überhaupt reicht so eine erfolgreiche Übung sicherlich
exemplarisch für alle rund 6000
Beschäftigten in Bramfeld, denn schließlich ist ja
fast alles gut gegangen!??!??
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