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Reaktionen auf
den Artikel zum Thema Sicherheit"
Normal für Zeitungsschreiber: Die einen applaudieren, andere reagieren verärgert
Für Artikelschreiber sind zwei
Dinge wichtig:
1) Sind wir in der Lage, die
Leser/Innen zu erreichen?
2) Können wir positive Veränderungen für die Beschäftigten
bewirken?
Zu 1): Als Beispiel, dass wir vielen aus
der Seele geschrieben haben, drucken wir den gekürzten Leserbrief
eines Mitarbeiters ab.
Zu 2) : Eine Kollegin aus der
Retourenstelle, die sich schon mehrfach über Sicherheitsprobleme beklagt hatte, berichtete: Stellt euch
vor, wir wurden jetzt endlich über alle möglichen Sicherheitsfragen
ausführlich informiert."
Der
Schwerbehindertenvertrauensmann Lamps hatte am
7.Januar das lange überfällige Gespräch mit Herrn von
Rabenau, der für die meisten Sicherheitsfragen zuständig ist. Für die
Situation war es normal, dass wir anfangs unterschiedliche
Sichtweisen verteidigten. Wichtig ist das Ergebnis des Gesprächs,
das fast 1 1/2 Stunden dauerte: Wir gingen mit klaren
Absprachen für die künftige
Zusammenarbeit auseinander. Wenn diese beidseitig eingehalten werden, ist das ein Gewinn für die
Kolleginnen und Kollegen und auch für das Image des Otto
Versandes.
Einmal sagte unser ehemaliger
Gewerkschaftssekretär, Hartmut Schacht zu mir:
Schreibst du zu vorsichtig, wirst
du belächelt, erreichst für die Mitarbeiter nichts und für dich trotzdem
Ärger - wenn du schärfer schreibst, vielleicht gar überziehst, kriegst
du auch Ärger, aber du erreichst das, was deine Wähler/Innen von dir
als Betriebsrat erwarten."
Dem ist nichts hinzuzufügen!
Joachim Lamps
Der erste spontane Leserbrief:
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Hallo Herr Lamps |
5. Dezember 2001
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vielen Dank für Ihre Mail, ....., ich bin sehr oft Gast auf
der www.ottoverdi.de wirklich eine super Sache was auf die Beine gestellt
wurde.
Ihr Beitrag zur Sicherheit ist verdammt gut, es muss einfach sein, dass
die Sicherheit des Menschen an 1. Stelle rangiert, egal was für ein
Umsatz eingebüßt wird, ein Menschenleben ist durch nichts zu ersetzen, das
kann man nicht mit bla, bla unter den Tisch kehren und ich bin überzeugt,
dass dies auch die Philosophie unseres Arbeitgebers ist, dazu kennt man
Dr. Michael Otto viel zu gut, die vielen Jahre in denen man im
Unternehmen ist.
Eine verkrustete Mittelschicht, die an ihrem Job hängt versucht
durch Schönfärberei solche Missstände herunterzuspielen und sich ins
rechte Licht zu rücken und wenn man dabei über Leichen" geht.?!?!
Was Sie ansprechen ist verdammt notwendig, ich sehe es als eine
positive Kritik an, nur wenn man weiß wo es drückt, kann man etwas
verändern, also bitte überhaupt nicht Ihren Beitrag in irgendeiner Weise in
Zweifel stellen; hier muss was unternommen werden. Unsere Kunden bitten
wir doch auch regelmäßig uns die Schwachstellen mitzuteilen, indem wir
Ihnen Fragebögen zukommen lassen, denn wenn uns keiner sagt was
wir falsch machen, kann man Unzulänglichkeiten auch
nicht beseitigen.....Soviel zu Ihren Beitrag.
Weiter so.
Viele Grüße
H.
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