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Der SB –
Vertrauensmanns berichtet:
„Sie sind behindert“
Diese Aussage ist ein
Schock für die meisten Menschen – kaum einer sieht hier eine
Normalität!
Was ist denn eine Behinderung?
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Alles, was an der
Teilhabe am normalen Leben hindert, ist eine Behinderung – schon die
Darmverstimmung aus dem Urlaub ist eine gesundheitliche Anomalie, die Sie daran
hindert, zeitweise ein normales Leben zu führen.
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Eine Behinderung
muss amtlich anerkannt sein, dazu zählt natürlich nicht das kurzfristige
Urlaubssouvenir – längerfristige oder dauernde Folgen von gesundheitlichen
Beeinträchtigungen werden anerkannt.
2 fiktive Beispiele aus
der täglichen Praxis:
Fall1:
Eine Kollegin kommt zu Betriebsrat Joachim Lamps, klagt darüber, wie sie wegen
ihrer Leistung und wegen ihrer Fehlzeiten zum Gespräch muss. Kurze Befragung –
länger schon tat ein Hüftgelenk weh, jetzt hat sie noch einen
Bandscheibenvorfall; permanent Schmerzen und kann sich nicht mehr so bewegen,
wie die Arbeit es erfordert. („Darauf muss der Chef doch Rücksicht nehmen...“)
Der Betriebsrat „überweist“ zum Schwerbehindertenvertrauensmann Joachim Lamps,
denn hier liegen Leiden vor, die den Schutz durch anerkannte Behinderung
erfordern.
Fall 2:
Eine Sachbearbeiterin kommt mit einer schlechten Beurteilung: „Das kann der doch
nicht machen – früher war er so zufrieden, und ich habe mich doch nicht
geändert“.
Kurze Befragung – und wieder „Überweisung“ zum Schwerbehindertenvertrauensmann:
der Bluthochdruck und der Schaden am Innenohr führen zu häufigem starken
Schwindel und zeitweise extremer Konzentrationsschwäche.
Beide Fälle sind Behinderungen!
Es gehört sicher eine große Überwindung dazu, wenn man nicht ganz gesund ist,
sich mit dem Begriff „Behinderung“ auseinander zu setzen. Aber:
„Lassen Sie sich beraten. Anerkannte Behinderung bedeutet nicht nur mehr
Sicherheit, sondern auch jede mögliche Hilfe um im täglichen Leben erdenklichst
wenig eingeschränkt und so leistungsfähig wie möglich zu sein!“
Bei dem Antrag zur Anerkennung einer Behinderung gibt es viele Fallstricke. Im
Otto-Intranet bieten wir schon eine Reihe von Hilfen an. Für das informative und
helfende persönliche Gespräch sollten wir einen Termin vereinbaren – dafür bin
ich da.
Joachim Lamps, Hauspost: HH-VE-E
Email: joachim.lamps@otto.de
Tel. 040 / 64 61 – 7710, Handy: 0171 38 11 656 |
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