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Betriebsversammlungen
in den dezentralen Lägern, zusammen und gefasst
Vorab, mein allgemeiner
Eindruck: Wie auch in Hamburg war es in Löhne, Burbach und Ohrdruf recht
ruhig. Die vormals wiederholt angesprochenen Nebenthemen",
wie Kantine, Leistungsdruck oder wechselnde Arbeitszeiten, wurden
erst gar nicht benannt. Die Sorge um die Arbeitsplätze schien
allerorts ein Grund für das Schweigen der Kolleginnen und Kollegen
gewesen zu sein.
Die in diesem Jahr knapperen Reden
von Geschäftsleitung und Betriebsrat kamen an. Am Beifall gemessen gefiel der
erste Beitrag des neuen stellvertretenden BR-Vorsitzenden Uwe Rost am besten.
Die Beteiligung war in den drei
Standorten höher als im Hamburger Betrieb - man konnte von und vor vollen
Häusern sprechen.
Der Betriebsratskollege in
Löhne, Kay Südmersen, stellte in einem soliden
Beitrag die Fragen unserer westfälischen Kolleginnen und Kollegen. So sind
z.B. HTS, Zentralisierung und die Altersversorgung angesprochen worden.
Fragen aus der Zuhörerschaft
wurden jedoch nicht gestellt.
In Burbach und Ohrdruf gab es
ebenfalls kaum freie Sitzplätze. Hier hatten die zusätzlichen Vertreter die
Anliegen der Kolleginnen und Kollegen vorgetragen. Was hier aber auffiel, war die
größere Anzahl von Fragen aus der Belegschaft . . .die meisten davon
spiegelten Arbeitsplatzängste wider:
-
Immer mehr Artikelgruppen
werden abgezogen - was tun Sie, damit wir auch weiter genügend
Arbeit haben?"
-
Die vielen Zahlen interessieren
uns nicht _ uns interessiert allein die Frage, wie sicher unsere
Arbeitslätze sind."
-
Kann es passieren, dass auch wir
eines Tages HTS-Mitarbeiter sind? Wie sieht es dann mit unserem
Verdienst aus und wer vertritt uns?"
Die Stichworte zur
Besitzstandswahrung, wie schon in Hamburg
verlautet, schienen die Gemüter dennoch zu beruhigen. Kritisch sehe ich jedoch die
Antworten zur Zukunft der tariflichen Absicherung. Sinngemäßes Zitat: "Diese
haben wir mit ver.di bis 2004 vertraglich geregelt." Es gab aber auch für die
Dezentralen" keinerlei Aussagen
darüber, in welcher Form sie verlängert
werden soll.
Zusammen haben wir nachdenklich
zugehört - gefasst warten wir auf das, was da kommt.
Mein Fazit: Auch die Kolleginnen
und Kollegen in den dezentralen Lagern arbeiten hart für unsere Kunden und
den Erhalt unserer gemeinsamen Arbeitsbedingungen.
Wir alle verdienen auch Gewissheit!
Joachim Lamps
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