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Ausgabe Nr. 8 
zu den Festtagen 2004 / 05


Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: GeschäftsProzessOptimierung
Vorsicht, ver.di- Mitglied!
„Früher hat die Arbeit mehr Spaß gemacht“
Im Dreieck zwischen Bramfeld, Billbrook und Norderstedt (I)
Zurück in die Zukunft - Abfinden mit Abfindungen
Mindestlohn bleibt auf der Tagesordnung
WEIHNACHTSLIED, CHEMISCH GEREINIGT
 
 


Versetzung in Fortsetzungen
Im Dreieck zwischen Bramfeld, Billbrook und Norderstedt

Mit der Begründung großer Mengeneinbrüche in der Retourenstelle wurden neue Wege der Beschäftigung gesucht.
Einige Kolleginnen wurden innerhalb der RT versetzt, andere wiederum gingen in die Kommissionierung, die Expedition und den neuen Sorter um diesen Engpass zu überbrücken. Als auch diese Möglichkeiten ausgeschöpft waren, sind weitere zwei Kolleginnen in das Lager Billbrook gegangen und eine Handvoll hat sich auf den weiten Weg ins Lager Norderstedt aufgemacht. Eine Fahrgemeinschaft wurde organisiert, so dass alle morgens in Bramfeld losfuhren und nachmittags auch wieder dorthin gebracht wurden. Die Zeit der Versetzungen ist befristet und der Betriebsrat hat eine Rückkehrgarantie an den alten Arbeitsplatz in der RT vereinbart.
Eine von ihnen kommt aus der Warenvorbereitung und heißt Gitta. Da wir sehr weit auseinander wohnen, telefonieren wir oftmals mit einander. Dabei erfahre ich, wie es dort zugeht:
Am ersten Tag wurden sie in der neuen Abteilung vorgestellt und konnten sich die einzelnen Bereiche anschauen. Die Kolleginnen dort haben die Neuen freundlich aufgenommen. Im Vergleich zur RT ist die Arbeit körperlich anstrengender und man ist mehr unterwegs. Allerdings ist es dort auch leiser, was als sehr angenehm empfunden wird. Es wird kommissioniert, gebucht und Kleidung wird mit Bügeln versehen. Alles wie in Bramfeld, nur eben eine Nummer größer. Hilfsmittel wie hydraulische Hubwagen, Ameisen und Einkaufswagen sind vorhanden. Regelmäßige Börsen finden statt, an denen auch die Kolleginnen teilnehmen. Es werden Informationen und Erfahrungen ausgetauscht, wobei viele interessante Themen angesprochen werden. Bedingt durch die niedrigere Mitarbeiterzahl ist alles überschaubarer und wird als gemütlich empfunden.
Eine kleine Kantine ist auch vorhanden. Das Essen kommt auf Bestellung aus Bramfeld. Zudem stehen auch Automaten für Getränke und Süßigkeiten bereit. Die Versorgung ist ähnlich wie seinerzeit in der HEW- Halle, während des Umbaus der RT vor drei Jahren. Gitta erzählte mir, dass sich alle gut eingelebt haben und später noch unsere Kollegin Rebecca dazu gekommen ist.
Nach dem letzten Stand ist eine Verlängerung der Versetzung nach Norderstedt möglich. Die entgültige Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Die beiden Kolleginnen in Billbrook bleiben bis voraussichtlich Ende des Jahres dort. Durch die langen und interessanten Telefonate mit Gitta bin ich neugierig geworden und werde sie in Norderstedt besuchen.

Fortsetzung in der nächsten Ausgabe.
Manuela Schenkenberg

 
 
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