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Versetzung in Fortsetzungen
Im Dreieck zwischen
Bramfeld, Billbrook und Norderstedt
Mit der Begründung großer Mengeneinbrüche in der Retourenstelle wurden
neue Wege der Beschäftigung gesucht.
Einige Kolleginnen wurden innerhalb der RT versetzt, andere wiederum
gingen in die Kommissionierung, die Expedition und den neuen Sorter um
diesen Engpass zu überbrücken. Als auch diese Möglichkeiten ausgeschöpft
waren, sind weitere zwei Kolleginnen in das Lager Billbrook gegangen und
eine Handvoll hat sich auf den weiten Weg ins Lager Norderstedt
aufgemacht. Eine Fahrgemeinschaft wurde organisiert, so dass alle
morgens in Bramfeld losfuhren und nachmittags auch wieder dorthin
gebracht wurden. Die Zeit der Versetzungen ist befristet und der
Betriebsrat hat eine Rückkehrgarantie an den alten Arbeitsplatz in der
RT vereinbart.
Eine von ihnen kommt aus der Warenvorbereitung und heißt Gitta. Da wir
sehr weit auseinander wohnen, telefonieren wir oftmals mit einander.
Dabei erfahre ich, wie es dort zugeht:
Am ersten Tag wurden sie in der neuen Abteilung vorgestellt und konnten
sich die einzelnen Bereiche anschauen. Die Kolleginnen dort haben die
Neuen freundlich aufgenommen. Im Vergleich zur RT ist die Arbeit
körperlich anstrengender und man ist mehr unterwegs. Allerdings ist es
dort auch leiser, was als sehr angenehm empfunden wird. Es wird
kommissioniert, gebucht und Kleidung wird mit Bügeln versehen. Alles wie
in Bramfeld, nur eben eine Nummer größer. Hilfsmittel wie hydraulische
Hubwagen, Ameisen und Einkaufswagen sind vorhanden. Regelmäßige Börsen
finden statt, an denen auch die Kolleginnen teilnehmen. Es werden
Informationen und Erfahrungen ausgetauscht, wobei viele interessante
Themen angesprochen werden. Bedingt durch die niedrigere Mitarbeiterzahl
ist alles überschaubarer und wird als gemütlich empfunden.
Eine kleine Kantine ist auch vorhanden. Das Essen kommt auf Bestellung
aus Bramfeld. Zudem stehen auch Automaten für Getränke und Süßigkeiten
bereit. Die Versorgung ist ähnlich wie seinerzeit in der HEW- Halle,
während des Umbaus der RT vor drei Jahren. Gitta erzählte mir, dass sich
alle gut eingelebt haben und später noch unsere Kollegin Rebecca dazu
gekommen ist.
Nach dem letzten Stand ist eine Verlängerung der Versetzung nach
Norderstedt möglich. Die entgültige Entscheidung ist aber noch nicht
gefallen. Die beiden Kolleginnen in Billbrook bleiben bis
voraussichtlich Ende des Jahres dort. Durch die langen und interessanten
Telefonate mit Gitta bin ich neugierig geworden und werde sie in
Norderstedt besuchen.
Fortsetzung in der nächsten
Ausgabe.
Manuela Schenkenberg |
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