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Tarifrunde 2003 |
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Tarifverhandelungen im
Hamburger Einzelhandel |
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17.07.2003, Hamburg hat es geschafft: Erster Tarifabschluss für den
Einzelhandel
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04.07.2003, Tarifverhandlungen Einzelhandel abgebrochen. Arbeitgeber dürfen
nicht wie sie wollen
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03.07.2003, Nach einem langen Verhandlungstag sind die Tarifverhandlungen
für den Hamburger Einzelhandel gestern
am späten Abend unterbrochen worden
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06.06.2003, Tarifverhandlungen Einzelhandel am gestrigen Abend abgebrochen
und auf den 2. Juli vertagt
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12.05.2003, Tarifrunde Einzelhandel: ver.di für win-win-win Lösungen
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08.05.2003, Tarifverhandlung im Einzelhandel - Arbeitskampfbefragungen
laufen weiter.
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28.
April 2003, Tarifrunde zu Fragen der Arbeitszeit erneut vertagt – Angebote
der Arbeitgeber fehlen.
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11.
April 2003, 1.Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im Hamburger
Einzelhandel vertagt
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Handel - Harte Tarifrunde im Handel
Nachdem der Bundesrat am Freitag der Änderung des Ladenschlussgesetzes
zugestimmt hat, bereitet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
eine harte Tarifrunde sowohl zu Lohn und Gehalt, als auch zur
Arbeitszeitgestaltung vor. "Wir werden alles dafür tun, dass die
Einzelhandelsbeschäftigten trotz längerer Öffnungszeiten am Samstag die
Vereinbarkeit von Arbeitszeit und Freizeitinteressen durchsetzen können. Wir
werden nicht zulassen, dass 2,5 Millionen Beschäftigte, überwiegend Frauen,
ihre wertvolle Lebenszeit einer Arbeit auf Abruf opfern müssen", sagte
ver.di-Bundesvorstandsmitglied Franziska Wiethold.
Die Tarifkommissionen hätten inzwischen ihre Forderungen beschlossen. Die
Schwerpunkte dabei seien mehr Planungssicherheit bei der Festlegung von
Arbeitzeit und Freizeittagen, eine genaue Arbeitszeiterfassung, um "graue"
Überstunden abzubauen, Gleichbehandlung von Vollzeit und Teilzeit sowie ein
Ausgleich für wertvolle Lebenszeit, beispielsweise jedes zweite Wochenende
arbeitsfrei und Zeitzuschläge an allen Samstagen ab 14.00 Uhr.
Mit diesen Forderungen wolle ver.di durchsetzen, dass trotz permanentem
Personalabbau und längeren Öffnungszeiten Arbeitszeitsysteme eingehalten und
Beschäftigte im Einzelhandel nicht noch mehr aus dem gesellschaftlichen
Leben ausgeschlossen werden. "Wir wissen, dass wir damit auf heftigen
Widerstand der Arbeitgeber stoßen werden. Sie wollen die Kosten für die
längeren Öffnungszeiten auf die Beschäftigten abwälzen, indem sie weiter
Personal abbauen, aus Vollzeit Minijobs machen und Beschäftigte noch mehr
auf Abruf beschäftigten", so Wiethold. Dagegen werde ver.di kämpfen. "Die
großen Handelskonzerne wollten die längeren Öffnungszeiten als Mittel des
Verdrängungswettbewerbes haben, obwohl sie keinen Mehrumsatz bringen. Jetzt
müssen sie auch die Folgen tragen."
ver.di werde je nach Verlauf der jetzt beginnenden Tarifverhandlungen ab
Anfang Mai Arbeitskampfmaßnahmen vorbereiten. "Wir werden nicht zulassen,
dass die Arbeitgeber wieder auf Zeit spielen. Wir wollen Tarifrituale
vermeiden und schnell feststellen, ob Arbeitskämpfe nötig sind. Deshalb
fordern wir die Arbeitgeber auf, schnell verhandlungsfähige Angebote auf den
Tisch zu legen", unterstrich Wiethold.
11. April 2003 |
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